German
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Arepanrix (split influenza virus, inactivated,...) – Zusammenfassung der merkmale des arzneimittels - J07BB02

Updated on site: 05-Oct-2017

Name des ArzneimittelsArepanrix
ATC-CodeJ07BB02
Substanzsplit influenza virus, inactivated, containing antigen* : A/California/7/2009 (H1N1)v like strain (X-179A) * produced in eggs
HerstellerGlaxoSmithKline Biologicals S.A.

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Arepanrix, Suspension und Emulsion zur Herstellung einer Emulsion zur Injektion Pandemischer Influenza-Impfstoff (H1N1)v (Spaltvirus, inaktiviert, adjuvantiert)

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Nach dem Vermischen enthält 1 Dosis (0,5 ml):

Influenza-Spaltvirus, inaktiviert, das ein Antigen* enthält entsprechend:

A/California/7/2009 (H1N1)v-like strain (X-179A)

3,75 Mikrogramm**

*angezüchtet in Hühnereiern

**Hämagglutinin

 

 

 

 

zugelassen

Dieser Impfstoff entspricht der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem EU-

Beschluss im Falle einer Pandemie.

 

 

 

AS03 als Adjuvans, bestehend aus Squalen (10,69 Milligramm), DL-α-Tocopherol (11,86

Milligramm) und Polysorbat 80 (4,86 Milligramm)

länger

 

 

 

 

 

Nach Vermischen der Suspension (Antigen) und der Emulsion (Adjuvans) liegt der Impfstoff in einem

Mehrdosenbehältnis vor. Siehe Abschnitt 6.5 zur Anzahl der Dosen pro Durchstechflasche.

Sonstige Bestandteile: Der Impfstoff enthält 5 Mikrogramm Thiomersal

 

 

nicht

 

 

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

4.

KLINISCHEArzneimittelANGABEN

 

 

 

3.

DARREICHUNGSFORM

 

 

 

Suspension und Emulsion zur Herstellung einer Emulsion zur Injektion.

Die Suspension ist eine durchscheinende bis weißgraue, opaleszente Suspension, die geringfügig sedimentieren kann.

Die Emulsion ist eine weißliche, homogene Flüssigkeit.

4.1Anwendungsgebiete

Prophylaxe der Influenza im Falle einer offiziell erklärten pandemischen Situation (siehe Abschnitte 4.2 und 5.1).

Ein pandemischer Influenza-Impfstoff sollte gemäß offiziellen Empfehlungen angewendet werden.

4.2Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Dosierung

Die Dosierungsempfehlungen berücksichtigen verfügbare Daten aus:

Laufenden klinischen Studien bei gesunden Personen, die eine Einzeldosis Arepanrix (H1N1) erhalten haben.

Klinischen Studien bei gesunden Personen (einschließlich älteren Personen), die zwei Dosen einer Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1) erhalten haben.

sowie aus:

Laufenden klinischen Studien bei gesunden Personen, die eine Einzeldosis oder zwei Dosen eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes erhalten haben.

Klinischen Studien bei gesunden Personen, die zwei Dosen eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H5N1-Stammes erhalten haben.

In einigen Altersgruppen liegen begrenzte Daten aus klinischen Studien (Erwachsene im Alter von 60 bis 79 Jahren und Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren), sehr begrenzte Daten aus klinischen Studien (Erwachsene im Alter von über 80 Jahren, Kinder im Alter von 6 Monaten bis 9 Jahren) oder keine Daten (Kinder im Alter von unter 6 Monaten) mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H5N1- oder H1N1-Stammes vor. Einzelheiten siehe Abschnitte 4.4, 4.8 und 5.1.

Erwachsene im Alter von 18 bis 60 Jahren

zugelassen

1 Dosis von 0,5 ml an einem vereinbarten Termin.

länger

 

Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung von Arepanrix (H1N1) in klinischen Studien erhoben wurden, weisen darauf hin, dass eine Einzeldosis ausreichend sein kann.

Wenn eine zweite Impfstoffdosis verabreicht wird, sollte zwischen der ersten und der zweiten Dosis

ein Abstand von mindestens drei Wochen eingehalten werden.

Ältere (über 60 Jahre)

nicht

 

1 Dosis von 0,5 ml an einem vereinbarten Termin.

Wenn eine zweite Impfstoffdosis verabreicht wird, sollte zwischen der ersten und der zweiten Dosis ein Abstand von mindestens drei Wochen eingehalten werden.

Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03Arzneimittel-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes in klinischen Studien erhoben wurden, weisen darauf hin, dass eine Einzeldosis ausreichend sein kann.

Kinder und Jugendliche Alter von 10 bis 17 Jahren

Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes in klinischen

Studien erhoben wurden, weisen darauf hin, dass die Dosierung entsprechend der

Dosierungsempfehlung für Erwachsene erfolgen kann.

Kinder im Alter von 6 Monaten bis 9 Jahren

1 Dosis von 0,25 ml an einem vereinbarten Termin.

Vorläufige Immunogenitätsdaten, die mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03- haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei einer begrenzten Zahl an Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten erhoben wurden, zeigen eine weitere Immunantwort auf eine zweite Dosis von 0,25 ml, die im Abstand von 3 Wochen verabreicht wurde.

Bei der Gabe einer zweiten Dosis sollten die Informationen in den Abschnitten 4.4, 4.8 und 5.1 berücksichtigt werden.

Kinder im Alter von unter 6 Monaten

Zurzeit wird eine Impfung in dieser Altersgruppe nicht empfohlen.

Es wird empfohlen, dass die Personen, die bereits eine Dosis Arepanrix erhalten haben, die komplette Impfserie mit Arepanrix abschließen sollten (siehe Abschnitt 4.4).

Art der Anwendung

Die Impfung sollte intramuskulär, vorzugsweise in den Deltoidmuskel des Oberarms oder in den anterolateralen Bereich des Oberschenkels (je nach Muskelmasse), verabreicht werden.

4.3 Gegenanzeigen

Frühere anaphylaktische (lebensbedrohliche) Reaktion auf einen der Bestandteile des Impfstoffes oder auf in Spuren enthaltene Restbestandteile (Eier- und Hühnerprotein, Ovalbumin, Formaldehyd und Natriumdeoxycholat). Wenn eine Impfung für notwendig erachtet wird, sollten die Voraussetzungen für unverzügliche lebensrettende Notfallmaßnahmen gegeben sein.

Siehe Abschnitt 4.4 zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit (andere als anaphylaktische Reaktionen) gegen den Wirkstoff, gegen einen der sonstigen Bestandteile, gegen Thiomersal oder Restbestandteile (Eier- und Hühnerprotein, Ovalbumin, Formaldehyd und Natriumdeoxycholat) sollte dieser Impfstoff nur mit Vorsicht angewendet werden.

zugelassen

Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollte für den seltenen Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffes entsprechende medizinische Behandlung und Beaufsichtigung gewährleistet sein.

 

 

länger

Falls es die pandemische Situation zulässt, sollte die Impfung von Patienten mit einer schweren, mit

Fieber einhergehenden Erkrankung oder einer akuten Infektion aufgeschoben werden.

Arepanrix darf unter keinen Umständen intravaskulär verabreicht werden.

 

nicht

 

Es gibt keine Daten zur subkutanen Verabreichung von Arepanrix. Daher muss der Arzt entscheiden,

ob die Anwendung des Impfstoffes bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer

Arzneimittel

 

 

Blutgerinnungsstörung, bei denen eine intramuskuläre Injektion kontraindiziert ist, gerechtfertigt ist und ob der mögliche Nutzen der Impfung das Risiko von Blutungen überwiegt.

Es liegen keine Daten zur Verabreichung von AS03-adjuvantierten Impfstoffen vor oder nach der Verabreichung von anderen Influenza-Impfstoffen zur prä-pandemischen oder pandemischen Anwendung vor.

Bei Patienten mit endogener oder iatrogener Immunsuppression kann die Immunantwort unzureichend sein.

Eine schützende Immunantwort wird möglicherweise nicht bei jedem Geimpften aufgebaut (siehe Abschnitt 5.1).

Es sind keine Daten zur Sicherheit und Immunogenität aus klinischen Studien mit Arepanrix oder mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei Kindern im Alter von unter 6 Monaten verfügbar. Es liegen begrenzte Daten aus einer klinischen Studie mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei gesunden Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren, sehr begrenzte Daten mit dem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei gesunden Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten und begrenzte Daten aus einer Studie mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten,

AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H5N1-Stammes bei Kindern im Alter von 3 bis 9 Jahren vor.

Sehr begrenzte Daten mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten (N=51), die zwei Dosen von 0,25 ml (die Hälfte der Dosis für Erwachsene) im Abstand von 3 Wochen erhalten haben, zeigen eine Erhöhung in den Häufigkeiten von Reaktionen an der Injektionsstelle und Allgemeinsymptomen (siehe Abschnitt 4.8). Insbesondere die Häufigkeiten von Fieber (axillare Temperatur ≥ 38°C) können sich nach der zweiten Dosis deutlich erhöhen. Daher wird empfohlen, bei jungen Kindern (d. h. bei Kindern im Alter von bis zu ca. 6 Jahren) nach jeder Impfung die Temperatur zu überwachen und Maßnahmen zur Senkung des Fiebers einzuleiten (beispielsweise scheint die Verabreichung von antipyretischen Arzneimitteln klinisch notwendig zu sein).

Es sind begrenzte Daten aus klinischen Studien mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei Erwachsenen im

Alter von über 60 Jahren und sehr begrenzte Daten bei Erwachsenen im Alter von über 80 Jahren verfügbar.zugelassen

Es liegen keine Daten zur Sicherheit, Immunogenität oder Wirksamkeit vor, um eine Austauschbarkeit von Arepanrix mit anderen pandemischen H1N1-Impfstoffen zu belegen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Daten nach der gleichzeitigen Verabreichung eines nach einem anderen Verfahren hergestellten,

saisonalen Influenza-Impfstoff (Influsplit SSW, ein Spaltimpfstoff) bei gesunden Erwachsenen im Alter von über 60 Jahren zeigen keine signifikante Beeinflussung der Immunantwort auf den nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-

AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eineslängerH1N1-Stammes mit einem nicht-adjuvantierten,

Stammes. Die Immunantwort auf InflusplitnichtSSW war zufrieden stellend.

Die gleichzeitige Gabe war nicht mit höheren Häufigkeiten von lokalen oder systemischen Reaktionen im Vergleich zur Verabreichung des nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen

Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes allein assoziiert.

Die Daten zeigenArzneimitteldaher, dass Arepanrix gleichzeitig mit nicht-adjuvantierten, saisonalen Influenza- Impfstoffen (in gegenüberliegende Gliedmaßen) verabreicht werden kann.

Daten nach der Verabreichung einer Dosis eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-

haltigen Impfstoffes Hämagglutinin eines H1N1-Stammes drei Wochen nach der Verabreichung

eines nicht-adjuvantierten, saisonalen Influenza-Impfstoffes (Influsplit SSW, ein Spaltimpfstoff) bei

gesunden Erwachsenen Alter von über 60 Jahren zeigen keine signifikante Beeinflussung der

Immunantwort auf den nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Verabreichung von nicht-adjuvantierten, saisonalen Influenza-Impfstoffen verabreicht werden kann.

Hämagglutinin eines H1N1-Stammes. Die Daten zeigen daher, dass Arepanrix drei Wochen nach der

Es liegen keine Daten zur gleichzeitigen Verabreichung von Arepanrix mit anderen Impfstoffen vor. Falls die gleichzeitige Gabe eines anderen Impfstoffes in Erwägung gezogen wird, sollten die Impfstoffe an verschiedenen Gliedmaßen injiziert werden. Es ist zu beachten, dass Nebenwirkungen hierdurch verstärkt werden können.

Bei Personen unter immunsuppressiver Therapie ist die Immunantwort möglicherweise reduziert.

Nach der Impfung gegen Influenza können falsch positive Ergebnisse bei serologischen Untersuchungen mittels ELISA auf Antikörper gegen das humane Immundefizienzvirus-1 (HIV-1), das Hepatitis-C-Virus und insbesondere HTLV-1 erhalten werden. In diesen Fällen ist die Western- Blot-Methode negativ. Diese vorübergehend falsch positiven Ergebnisse könnten auf die IgM- Produktion als Antwort auf die Impfung zurückzuführen sein.

4.6 Schwangerschaft und Stillzeit

Es sind zurzeit keine Daten zur Anwendung von Arepanrix in der Schwangerschaft verfügbar. Daten von schwangeren Frauen, die mit verschiedenen inaktivierten, nicht-adjuvantierten, saisonalen Impfstoffen geimpft wurden, weisen nicht auf Missbildungen oder fötale oder neonatale Toxizität hin.

Tierexperimentelle Studien mit Arepanrix zeigen keine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

Die Anwendung von Arepanrix in der Schwangerschaft kann, wenn eine Impfung für notwendig erachtet wird, unter Berücksichtigung der offiziellen Empfehlungen in Betracht gezogen werden.

Arepanrix kann stillenden Frauen verabreicht werden.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4.8 genannten Nebenwirkungen können einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben.

4.8 Nebenwirkungen

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Klinische Studien

 

 

Die berichteten Nebenwirkungen sind nach folgenden Häufigkeitenzugelassenaufgelistet:

Sehr häufig (≥1/10)

länger

Häufig (≥1/100 bis <1/10)

Gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100)

Selten (≥1/10.000 bis <1/1.000)

 

 

Sehr selten (<1/10.000)

 

 

In klinischen Studien wurden die Nebenwirkungshäufigkeitennicht

bei ungefähr 4.500 Probanden im Alter

von 18 Jahren und älter untersucht, die eine Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm

Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1) erhalten hatten.

 

Arzneimittel

 

 

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich: Lymphadenopathie

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Schlaflosigkeit

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Kopfschmerzen

Gelegentlich: Schwindel, Parästhesie

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich: Schwindel

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich: Dyspnoe

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig: Übelkeit, Diarrhoe

Gelegentlich: Abdominalschmerzen, Erbrechen, Dyspepsie, Magenbeschwerden

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Schwitzen

Gelegentlich: Juckreiz, Hautausschlag

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Sehr häufig: Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen

Gelegentlich: Rückenschmerzen, Steifheit der Skelettmuskulatur, Nackenschmerzen, Muskelkrämpfe, Schmerzen in den Extremitäten

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Sehr häufig: Schmerzen an der Injektionsstelle, Mattigkeit

Häufig: Rötung an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle, Fieber, Schüttelfrost Gelegentlich: Reaktionen an der Injektionsstelle (wie Bluterguss, Verhärtung, Juckreiz, Wärme), Asthenie, Brustschmerzen, Unwohlsein

Weitere Reaktogenitätsdaten liegen aus klinischen Studien bei gesunden Personen aus verschiedenen Altersgruppen ab einem Alter von 6 Monaten vor, die einen nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes erhalten hatten. Folgende Daten sind verfügbar:

Erwachsene

zugelassen

 

In einer klinischen Studie, in der die Reaktogenität der ersten 0,5 ml-Dosis eines nach einem anderen

Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei

gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 60 Jahren (N=120) und im Alter von über 60 Jahren

(N=120) untersucht wurde, waren die Nebenwirkungshäufigkeiten ähnlich zwischen den beiden

 

länger

Altersgruppen, mit Ausnahme von Rötung (häufiger bei Personen im Alter von über 60 Jahren) sowie

Schüttelfrost und Schwitzen (häufiger bei Personen im Alter von 18 bis 60 Jahren).

nicht

 

In einer klinischen Studie, in der die Reaktogenität bei gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 60 Jahren untersuchtArzneimittelwurde, die zwei 0,5 ml-Dosen eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, In einer klinischen Studie, in der die Reaktogenität bei Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren

AS03-haltigen Impfstoffes Hämagglutinin eines H1N1-Stammes im Abstand von 21 Tagen

erhalten hatten, traten nach der zweiten Dosis die meisten der abgefragten Allgemeinsymptome (wie Mattigkeit, Kopfschmerzen, Arthralgie, Schüttelfrost, Schwitzen und Fieber) mit höherer Häufigkeit als nach der ersten Dosis auf.

Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren

untersucht wurde, die zwei 0,5 ml-Dosen eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03- haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes im Abstand von 21 Tagen erhalten hatten, wurde nach der zweiten Dosis keine Erhöhung der Reaktogenität im Vergleich zur ersten Dosis beobachtet. Gastrointestinale Symptome und Schüttelfrost wurden im Vergleich zu Häufigkeiten aus Studien mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H5N1-Stammes mit höheren Häufigkeiten berichtet.

Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren

In einer klinischen Studie, in der die Reaktogenität bei Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren sowie im Alter von 6 bis 9 Jahren untersucht wurde, die eine halbe Erwachsenendosis (d. h. 0,25 ml) eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1- Stammes erhalten hatten, waren die Häufigkeiten der folgenden Nebenwirkungen wie in der Tabelle gezeigt:

Nach der 1. Dosis 31,4% 19,6%
15,7%
5,9%
0,0%
7,8%
21,6%
9,8%
Nach der 2. Dosis 41,2% 29,4%
23,5%
43,1%
3,9%
35,3%
37,3%
39,2%

Nebenwirkungen

3 bis 5 Jahre

 

6 bis 9 Jahre

Schmerzen

60,0%

 

63,1%

Rötung

26,7%

 

23,1%

Schwellung

21,7%

 

23,1%

Schüttelfrost

13,3%

 

10,8%

Schwitzen

10,0%

 

6,2%

Fieber > 38°C

10,0%

 

4,6%

Fieber > 39°C

1,7%

 

0,0%

Diarrhoe

5,0%

 

NA

Schläfrigkeit

23,3%

 

NA

Reizbarkeit

20,0%

 

NA

Appetitlosigkeit

20,0%

 

NA

Arthralgie

NA

 

15,4%

Myalgie

NA

 

16,9%

Mattigkeit

NA

 

27,7%

Gastrointestinale Symptome

NA

 

zugelassen

 

13,8%

Kopfschmerzen

NA

 

21,5%

NA = nicht verfügbar

 

 

 

Es liegen zurzeit keine Daten zur Reaktogenität nach einer zweiten halben Erwachsenendosis (d. h. 0,25 ml) eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes bei Kindern im Alter von 3 bis 9 Jahren vor. In einer anderen klinischen Studie, in der die Reaktogenität bei Kindern im Alter von 3 bis 9 Jahren untersucht wurde, die zwei Erwachsenendosen (d. h. 0,5 ml) eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03- haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes im Abstand von 21 Tagen erhalten

hatten, wurde nach der zweiten Dosis jedoch eine Erhöhung der Reaktionen an der Injektionsstelle und

von Allgemeinsymptomen im Vergleich zur ersten Dosis beobachtet.

Kinder im Alter von 6 bis 35 Monaten

 

länger

 

 

In einer klinischen Studie, in der die Reaktogenität bei Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten

 

nicht

 

untersucht wurde, die zwei halbe Erwachsenendosen (d. h. 0,25 ml) eines nach einem anderen

Arzneimittel

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes im Abstand von 21 Tagen erhalten hatten, wurde nach der zweiten Dosis eine Erhöhung der Reaktionen an der Injektionsstelle und von Allgemeinsymptomen im Vergleich zur ersten Dosis beobachtet, insbesondere bei den Häufigkeiten von Fieber (≥ 38°C axillar gemessen). Die Häufigkeiten der folgenden Nebenwirkungen pro Dosis waren wie in der Tabelle gezeigt:

Nebenwirkungen

Schmerzen

Rötung

Schwellung

Fieber (≥ 38°C) axillar gemessen

Fieber (≥ 39°C) axillar gemessen

Schläfrigkeit

Reizbarkeit

Appetitlosigkeit

Die Reaktogenität wurde auch bei gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 60 Jahren untersucht, die eine erste 0,5 ml-Dosis entweder von Arepanrix (H1N1) (N=167) oder eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes (N=167) erhalten hatten. Die Nebenwirkungshäufigkeiten waren ähnlich zwischen den beiden Gruppen.

Anwendungserfahrung nach der Markteinführung

Nach einem anderen Verfahren hergestellter, AS03-haltiger Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1- Stammes
Zusätzlich zu den Nebenwirkungen, die in klinischen Studien berichtet wurden, wurden folgende Nebenwirkungen während der Anwendung nach der Markteinführung eines nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoffes mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes berichtet:
Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaxie, allergische Reaktionen
Erkrankungen des Nervensystems Fieberkrämpfe

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Angioödem, allgemeine Hautreaktionen, Urtikaria

Interpandemische (saisonale), trivalente Impfstoffe

Während der Anwendung nach der Markteinführung von interpandemischen (saisonalen), trivalenten Impfstoffen wurden weitere folgende Nebenwirkungen berichtet:

Selten:

zugelassen

Neuralgie, vorübergehende Thrombozytopenie.

Sehr selten:

Vaskulitis mit vorübergehend renaler Beteiligung.

Neurologische Erkrankungen wie Enzephalomyelitis, Neuritis und Guillain-Barré-Syndrom.

 

länger

Arepanrix enthält Thiomersal (eine quecksilberhaltige, organische Verbindung) als

nicht

 

Konservierungsmittel. Daher können möglicherweise Sensibilisierungsreaktionen auftreten (siehe Abschnitt 4.4).

4.9

Überdosierung

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

PharmakodynamischeArzneimittelEigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Influenza-Impfstoff, ATC-Code J07BB02.

Dieses Arzneimittel wurde unter besonderen Bedingungen zugelassen. Das bedeutet, dass weitere Nachweise für den Nutzen des Arzneimittels erwartet werden. Die Europäische Arzneimittel-Agentur wird jegliche neuen Informationen zu diesem Arzneimittel bewerten und falls erforderlich wird diese Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels aktualisiert werden.

Aus einer klinischen Studie mit Arepanrix (H1N1) gibt es begrenzte Sicherheits- und Immunogenitätsdaten, die bis zu drei Wochen nach der Verabreichung einer Einzeldosis von 0,5 ml bei gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 60 Jahren erhoben wurden.

Aus klinischen Studien mit einem nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes gibt es derzeit:

Begrenzte Sicherheits- und Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung

einer Einzeldosis bei gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren erhoben wurden.

Begrenzte Sicherheits- und Immunogenitätsdaten, die nach der Verabreichung von zwei Dosen

bei gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 60 Jahren erhoben wurden.

Sehr begrenzte Sicherheits- und Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung

einer Einzeldosis bei gesunden Erwachsenen im Alter von über 80 Jahren erhoben wurden.

Begrenzte Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung einer Einzeldosis

von 0,25 ml oder 0,5 ml bei gesunden Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren erhoben wurden.

Begrenzte Sicherheitsdaten, die nach der Verabreichung von 0,25 ml oder von zwei Dosen von

0,5 ml bei gesunden Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren erhoben wurden.

Sehr begrenzte Sicherheits- und Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung

 

einer halben Einzeldosis für Erwachsene (d. h. 0,25 ml) bei gesunden Kindern im Alter von 3

bis 9 Jahren erhoben wurden.

 

Sehr begrenzte Sicherheits- und Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung

 

einer halben Einzeldosis für Erwachsene (d. h. 0,25 ml) bei gesunden Kindern im Alter von 6

 

bis 35 Monaten erhoben wurden.

zugelassen

 

 

Aus klinischen Studien mit einer Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1) gibt es weitere Sicherheits- und Immunogenitätsdaten von gesunden Erwachsenen, einschließlich Älteren.

Immunantwort auf Arepanrix (H1N1) bei Erwachsenen im Alter von 18 bis 60 Jahren:

In einer klinischen Studie, in der die Immunogenitätlängerbei gesunden Probanden im Alter von 18 bis 60

Jahren untersucht wurde, die entweder Arepanrix (H1N1) (N=167) oder einen nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes (N=167) erhalten hatten, waren die Anti-HA-Antikörperantworten 21 Tage nach der ersten Dosis wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like

 

Arepanrix (H1N1)

Nach einem anderen Verfahren

 

nicht

hergestellter, AS03-haltiger Impfstoff mit

 

Hämagglutinin eines H1N1-Stammes

Arzneimittel

N=164

 

N=164

Seroprotektionsrate1

100%

97,6%

Serokonversionsrate2

97,6%

93,9%

Serokonversionsfaktor3

41,5

32,0

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40; 2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

Immunantwort auf einen nach einem anderen Verfahren hergestellten, AS03-haltigen Impfstoff mit Hämagglutinin eines H1N1-Stammes:

Erwachsene im Alter von 18 bis 60 Jahren

In zwei klinischen Studien (D-Pan H1N1-007 und D-Pan H1N1-008), in denen die Immunogenität bei gesunden Probanden im Alter von 18 bis 60 Jahren untersucht wurde, waren die Anti-HA- Antikörperantworten wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like

 

 

D-Pan H1N1-007

D-Pan H1N1-008

 

21 Tage nach der 1. Dosis

21 Tage nach der 2. Dosis

21 Tage nach der 1. Dosis

 

Insgesamt

Probanden,

Insgesamt

Probanden,

Insgesamt

Probanden,

 

 

 

 

 

 

einge-

die vor der

einge-

die vor der

einge-

die vor der

 

schlossene

Impfung

schlossene

Impfung

schlossene

Impfung

 

Probanden

seronegativ

Probanden

seronegativ

Probanden

seronegativ

 

N=60

waren

N=59

waren

N=120

waren

 

[95% KI]

N=37

[95% KI]

N=37

[95% KI]

N=76

 

 

[95% KI]

 

[95% KI]

 

[95% KI]

 

 

 

 

 

 

 

Seroprotektionsrate1

100%

100%

100%

100%

97,5%

96,1%

 

[94,0; 100]

[90,5; 100]

[93,9; 100]

[90,5; 100]

[92,9; 99,5]

[88,9; 99,2]

Serokonversionsrate2

98,3%

100%

98,3%

100%

95,0%

96,1%

 

[91,1; 100]

[90,5; 100]

[90,9; 100]

[90,5; 100]

[89,4; 98,1]

[88,9; 99,2]

Serokonversionsfaktor3

38,1

47,0

72,9

113,3

42,15

50,73

 

 

 

 

 

[33,43;

[37,84;

 

 

 

 

 

53,16]

68,02]

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40;

2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach

der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und

nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

 

 

 

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

Ältere (über 60 Jahre)zugelassen

In der klinischen Studie D-Pan H1N1-008 wurde die Immunogenität bei esunden Probanden (N=120) im Alter von über 60 Jahren (eingeteilt in Altersbereiche von 61-70 Jahre, 71-80 Jahre und über 80 Jahre) untersucht. Die Anti-HA-Antikörperantworten waren 21 Tage nach der ersten Dosis wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like

 

61 bis 70 Jahre

 

71 bis 80 Jahre

>80 Jahre

 

 

 

länger

 

 

 

 

Insgesamt

Probanden,

Insgesamt

Probanden,

Insgesamt

Probanden,

 

einge-

die vor der

einge-

die vor der

einge-

die vor der

 

schlossene

Impfung

 

schlossene

Impfung

schlossene

Impfung

 

Probanden

seronegativ

Probanden

seronegativ

Probanden

seronegativ

 

N=75

nicht

 

N=40

waren

N=5

waren

 

waren

 

 

[95% KI]

N=43

 

[95% KI]

N=23

[95% KI]

N=3

 

 

[95% KI]

 

 

[95% KI]

 

[95% KI]

 

 

 

 

 

 

 

 

Seroprotektionsrate1

88,0%

81,4%

 

87,5%

82,6%

80,0%

66,7%

 

[78,4; 94,4]

[66,6; 91,6]

[73,2; 95,8]

[61,2; 95,0]

[28,4; 99,5]

[9,4; 99,2]

Serokonversionsrate2

80,0%

81,4%

 

77,5%

82,6%

80,0%

66,7%

 

[69,2; 88,4]

[66,6; 91,6]

[61,5; 89,2]

[61,2; 95,0]

[28,4; 99,5]

[9,4; 99,2]

Arzneimittel

 

 

 

 

 

 

20,3

 

13,5

20,67

18,4

17,95

Serokonversionsfaktor

13,5

 

 

[10,3; 17,7]

[13,94;

 

[8,6; 21,1]

[11,58;

[4,3; 78,1]

[0,55;

 

 

28,78]

 

 

36,88]

 

582,25]

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40; 2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren

In zwei klinischen Studien wurde die Immunogenität einer halben Erwachsenendosis (0,25 ml) und einer ganzen Erwachsenendosis (0,5 ml) bei gesunden Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren untersucht. Die Anti-HA-Antikörperantworten waren 21 Tage nach der ersten Dosis wie folgt:

Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like

 

Halbe Dosis

Ganze Dosis

 

Insgesamt

Probanden, die

Insgesamt

Probanden, die vor

 

eingeschlossene

vor der Impfung

eingeschlossene

der Impfung

 

Probanden

seronegativ waren

Probanden

seronegativ waren

 

N=58

N=38

N=97

N=61

 

[95% KI]

[95% KI]

[95% KI]

[95% KI]

 

 

 

 

 

Seroprotektionsrate1

98,3%

97,4%

100%

100%

 

[90,8; 100]

[86,2; 99,9]

[96,3; 100]

[94,1; 100]

Serokonversionsrate2

96,6%

97,4%

96,9%

100%

 

[88,1; 99,6]

[86,2; 99,9]

[91,2; 99,4]

[94,1; 100]

Serokonversionsfaktor3

46,7

67,0

69,0

95,8

 

[34,8; 62,5]

[49,1; 91,3]

[52,9; 68,4]

[78,0; 117,7]

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40;

der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor derzugelassenImpfung seronegativ waren und nach

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

In einer klinischen Studie, in der Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren eine halbe Erwachsenendosis

(0,25 ml) des AS03-adjuvantierten Impfstoffes mit 3,75 Mikrogramm Hämagglutinin vom Stamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like erhielten, waren die Anti-HA-Antikörperantworten 21 Tage nach der ersten Dosis wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like

 

 

länger

 

 

 

3 bis 5 Jahre

6 bis 9 Jahre

 

Insgesamt

Probanden, die

Insgesamt

Probanden, die vor

 

eingeschlossene

vor der Impfung

eingeschlossene

der Impfung

 

Probanden nichtseronegativ waren

Probanden

seronegativ waren

 

N=30

N=27

N=30

N=29

 

[95% KI]

[95% KI]

[95% KI]

[95% KI]

 

 

 

 

 

Seroprotektionsrate1

100%

100%

100%

100%

 

[88,4; 100]

[87,2; 100]

[88,4; 100]

[88,1; 100]

Serokonversionsrate2

100%

100%

100%

100%

 

[88,4; 100]

[87,2; 100]

[88,4; 100]

[88,1; 100]

Serokonversionsfaktor3

32,4

36,4

36,3

37,4

Arzneimittel

[29,1; 45,4]

[28,0; 47,2]

[28,7; 48,7]

 

[25,4; 41,2]

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40; 2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

Kinder im Alter von 6 bis 35 Monaten

In einer klinischen Studie bei gesunden Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten (eingeteilt in Altersbereiche von 6-11 Monate, 12-23 Monate und 24-35 Monate) waren die Anti-HA- Antikörperantworten 21 Tage nach der ersten und nach der zweiten halben Erwachsenendosis (d. h. 0,25 ml) wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like

 

6 bis 11 Monate

12 bis 23 Monate4

 

24 bis 35 Monate4

 

Nach der

Nach der

Nach der

Nach der

Nach der

 

Nach der

Nach der

 

1. Dosis

2. Dosis

1. Dosis

1. Dosis

2. Dosis

 

1. Dosis

2. Dosis

 

Insgesamt

Proban-

Insgesamt

 

Insgesamt

 

eingeschlossene

den, die

eingeschlossene

 

eingeschlossene

 

Probanden

vor der

Probanden

 

Probanden

 

[95% KI]

Impfung

[95% KI]

 

[95% KI]

 

 

 

seronega-

 

 

 

 

 

 

 

 

tiv waren

 

 

 

 

 

 

 

 

[95% KI]

 

 

 

 

 

 

N=17

N=17

N=14

N=17

N=16

 

N=16

N=17

Seroprotektionsrate1

100%

100%

100%

100%

100%

 

100%

100%

 

[80,5;

[80,5;

[76,8;

[80,5;

[79,4;

 

[79,4;

[80,5;

 

100]

100]

100]

100]

100]

 

100]

100]

Serokonversionsrate2

94,1%

100%

100%

100%

100%

 

100%

100%

 

[71,3;

[80,5;

[76,8;

[80,5;

[79,4;

 

[79,4;

[80,5;

 

99,9]

100]

100]

100]

100]

 

100]

100]

Serokonversionsfaktor3

44,4

221,9

70,67

76,9

378,0

 

53,8

409,1

 

[24,1;

[102,6;

[51,91;

[55,7;

[282,0;

 

[40,7;

[320,7;

 

81,5]

480,2]

96,20]

106,1]

506,7]

 

71,1]

521,9]

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40;

 

 

 

 

zugelassen

 

 

2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und

nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung; 4Alle Probanden waren vor der Impfung seronegativ.

Die klinische Relevanz des Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titers ≥1:40 bei Kindern ist nicht

bekannt.

nicht

länger

 

 

 

Die Analyse einer Untergruppe von 36 Probanden im Alter von 6 bis 35 Monaten zeigte, dass 21 Tage

Immunantwort auf eine Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1):

nach der ersten Dosis 80,6% einen 4-fachen Anstieg der neutralisierenden Antikörper im Serum hatten (66,7% bei 12 ProbandenArzneimittelAlter von 6 bis 11 Monaten, 91,7% bei 12 Probanden im Alter von 12 bis 23 Monaten und 83,3% bei 12 Probanden im Alter von 24 bis 35 Monaten).

In drei klinischen Studien wurde die Immunogenität einer Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1) bei Probanden im Alter von über 18 Jahren nach einem 0, 21-Tage-Impfschema untersucht.

In einer Konsistenzstudie waren die Anti-Hämagglutinin (Anti-HA)-Antikörperantworten 21 Tage und 6 Monate nach der zweiten Dosis wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/Indonesia/05/2005

 

18 bis 60 Jahre

über 60 Jahre

 

Tag 42

Tag 180

Tag 42

Tag 180

 

N=1.488

N=353

N=479

N=104

Seroprotektionsrate1

91%

62%

76,8%

63,5%

Serokonversionsrate2

91%

62%

76,4%

63,5%

Serokonversionsfaktor3

51,4

7,4

17,2

7,8

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40;

 

 

 

 

2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

21 Tage nach Verabreichung der zweiten Dosis wurde ein 4-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörpertiter im Serum gegen A/Indonesia/05/2005 bei 94,4 % der Geimpften im Alter von 18 bis 60 Jahren und bei 80,4% der Geimpften im Alter von über 60 Jahren erreicht.

In einer weiteren Studie waren die Anti-Hämagglutinin (Anti-HA)-Antikörperantworten bei Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/Indonesia/05/2005

 

Tag 21

Tag 42

Tag 180

 

N=145

N=145

N=141

Seroprotektionsrate1

42,1%

97,2%

54,6%

Serokonversionsrate2

42,1%

zugelassen

 

97,2%

54,6%

Serokonversionsfaktor3

4,5

92,9

 

5,6

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40; 2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

wurde bei 76,6 % der Geimpften an Tag 21, bei 97,9%längeran Tag 42 und bei 91,5% an Tag 180 erreicht. Kreuzreaktive Immunantwort, die durch eine Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm

Ein 4-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörpertiter im Serum gegen A/Indonesia/05/2005

Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1) hervorgerufen wird

In der Konsistenzstudie wurde ein 4-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörpertiter im Serum

gegen A/Vietnam/1194/2004 bei 65,5 % der Geimpften im Alter von 18 bis 60 Jahren und bei 24,1%

der Geimpften

nicht

Alter von über 60 Jahren erreicht.

In einer anderen Studie waren die Anti-HA-Antikörperantworten gegen A/Vietnam/1194/2004 nach der Verabreichung einer Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1) wie folgt:

Anti-HA-Antikörper

Immunantwort gegen Stamm A/Vietnam/1194/2004

 

Tag 21

Tag 42

Tag 180

Arzneimittel

N=145

N=141

 

N=145

Seroprotektionsrate1

15,2%

64,1%

10,6%

Serokonversionsrate2

13,1%

62,1%

9,2%

Serokonversionsfaktor3

1,9

7,6

1,7

1Seroprotektionsrate: Anteil an Probanden mit einem Hämagglutinationsinhibitions(HI)-Titer ≥1:40; 2Serokonversionsrate: Anteil an Probanden, die entweder vor der Impfung seronegativ waren und nach der Impfung einen schützenden Titer von ≥1:40 hatten, oder vor der Impfung seropositiv waren und nach der Impfung einen 4-fachen Anstieg des Titers hatten;

3Serokonversionsfaktor: Verhältnis der geometrischen Mitteltiter (GMT) nach und vor der Impfung.

Ein 4-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörpertiter im Serum gegen A/Vietnam/1194/2004 wurde bei 44,7 % der Geimpften an Tag 21, bei 53,2% an Tag 42 und bei 38,3% an Tag 180 erreicht.

Informationen aus nicht-klinischen Studien

Die Fähigkeit, Schutz gegen homologe und heterologe Impfstämme hervorzurufen, wurde in tierexperimentellen Studien mit A/Indonesia/5/2005 (H5N1) im Frettchen-Modell untersucht.

-Virenbelastung mit einem homologen, pandemischen H5N1 Stamm (A/Indonesia/5/2005)

In diesem Versuch wurden die Frettchen (6 Frettchen pro Gruppe) intramuskulär mit dem Kandidatimpfstoff immunisiert, der drei verschiedene Dosen an H5N1-Antigen (7,5, 3,8 und 1,9 Mikrogramm Hämagglutinin-Antigen), adjuvantiert mit der Standarddosis oder der halben Dosis an AS03, enthielt. Die Kontrollgruppen bestanden aus Frettchen, die entweder mit dem Adjuvans allein oder einem nicht-adjuvantierten Impfstoff (mit 7,5 Mikrogramm Hämagglutinin) immunisiert wurden. Frettchen, die mit dem nicht-adjuvantierten H5N1-Influenza-Impfstoff immunisiert waren, waren nicht vor Tod geschützt und zeigten ähnliche Virenlast in der Lunge sowie Menge an Ausscheidung von Viren in die oberen Atemwege wie die Frettchen, die mit dem Adjuvans allein immunisiert waren. Im Gegensatz dazu war die Kombination verschiedener Dosen an H5N1-Antigen mit dem AS03- Adjuvans in der Lage, die Frettchen nach intratrachealer Belastung mit dem homologen H5N1- Wildtyp-Virus gegen Tod zu schützen und die Virenlast in der Lunge sowie die Ausscheidungsmenge von Viren zu reduzieren. Serologische Tests wiesen auf eine direkte Korrelation von Impfstoff- induzierten HI und neutralisierenden Antikörpertitern in geschützten Tieren im Vergleich zu den Antigen- bzw. Adjuvans-Kontrolltieren hin.

In diesem Versuch wurden die Frettchen (6 Frettchen pro Gruppe)zugelassenintramuskulär mit dem Kandidatimpfstoff immunisiert, der vier verschiedene Dosen an H5N1-Antigen (3,75, 1,5, 0,6 und

- Virenbelastung mit einem heterologen, pandemischen H5N1 Stamm (A/Hong Kong/156/97)

0,24 Mikrogramm Hämagglutinin-Antigen), adjuvantiertlängermit der halben Dosis an AS03, enthielt. Außerdem wurde eine Gruppe von 6 Frettchen mit dem Kandidatimpfstoff immunisiert, der 3,75

Mikrogramm H5N1-Antigen, adjuvantiert mit der vollen Dosis an AS03, enthielt. Eine Kontrollgruppe bestand aus Frettchen, die mit einem nicht-adjuvantierten Impfstoff (mit 3,75 Mikrogramm

 

nicht

 

Hämagglutinin) immunisiert wurden. Die Ergebnisse dieses Versuchs zur heterologen Virenbelastung

weisen auf einen 80,7- bis 100%igen Schutz mit allen adjuvantierten Kandidatimpfstoffen im

Vergleich zu einem 43%igen Schutz mit dem

-adjuvantierten Impfstoff hin, was den Nutzen der

Adjuvantierung mit AS03 zeigt.

 

 

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.Arzneimittel

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Die Ergebnisse konventioneller Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität nach Einzel- und wiederholter Dosisgabe, lokaler Verträglichkeit, weiblicher Fertilität, embryo-fötaler und postnataler Toxizität (bis zum Ende der Stillzeit) mit einer Variante von Arepanrix mit 3,75 Mikrogramm Hämagglutinin vom Stamm A/Indonesia/05/2005 (H5N1) deuten nicht auf eine besondere Gefährdung des Menschen hin.

6.PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1Liste der sonstigen Bestandteile

Durchstechflasche mit Suspension:

Thiomersal

Natriumchlorid (NaCl)

Natriummonohydrogenphosphat (Na2HPO4)

Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)

Kaliumchlorid (KCl)

Wasser für Injektionszwecke

Durchstechflasche mit Emulsion:

Natriumchlorid (NaCl)

Natriummonohydrogenphosphat (Na2HPO4)

Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)

Kaliumchlorid (KCl)

Wasser für Injektionszwecke

Adjuvanzien siehe Abschnitt 2.

6.2 Inkompatibilitäten

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

12 Monate.

zugelassen

 

Nach dem Mischen ist der Impfstoff innerhalb von 24 Stunden zu verwenden. Die chemische und physikalische Stabilität wurde für den gemischten Impfstoff für 24 Stunden bei 25°C gezeigt.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C).

länger

 

Nicht einfrieren.

 

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

-

Eine Packung mit 50 Durchstechflaschen (Glas Typ I) mit 2,5 ml Suspension mit Stopfen

 

nicht

6.6 BesondereArzneimittelVorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

(Butylgummi).

Stopfen

Handhabung

Arepanrix besteht aus zwei Behältnissen:

Suspension: Mehrdosen-Durchstechflasche, die das Antigen enthält.

Emulsion: Mehrdosen-Durchstechflasche, die das Adjuvans enthält.

Vor der Anwendung müssen die beiden Komponenten vermischt werden.

Anweisungen für das Vermischen und die Anwendung des Impfstoffes:

1.Vor dem Vermischen der beiden Komponenten sollten die Suspension (Antigen) und die Emulsion (Adjuvans) Raumtemperatur erreicht haben. In der Durchstechflasche mit der Suspension könnten weißliche Sedimente beobachtet werden. Diese Sedimente gehören zum normalen physikalischen Aussehen der Suspension. Die Emulsion hat ein weißliches Aussehen.

2.Jede Durchstechflasche sollte geschüttelt und per Augenschein auf etwaige Fremdpartikel (anderer Art als die oben beschriebenen, weißlichen Sedimente) und/oder physikalische

 

Veränderungen untersucht werden. Falls solche Veränderungen (einschließlich Gummipartikel

 

von den Stopfen) beobachtet werden, ist der Impfstoff zu verwerfen.

3.

Der Impfstoff wird vermischt indem der gesamte Inhalt aus der Durchstechflasche mit dem

 

Adjuvans mittels einer Spritze entnommen wird und in die Durchstechflasche mit dem Antigen

 

gegeben wird.

 

4.

Nach dem Hinzufügen des Adjuvans zum Antigen sollte die Mischung gut geschüttelt werden.

 

Der vermischte Impfstoff ist eine weißliche Emulsion. Falls Veränderungen beobachtet werden,

 

ist der Impfstoff zu verwerfen.

 

5.

Das Volumen in der Durchstechflasche mit Arepanrix nach dem Vermischen ist mindestens

 

5 ml. Der Impfstoff ist entsprechend der Dosierungsempfehlungen zu verabreichen (siehe

 

Abschnitt 4.2).

 

6.

Vor jeder Anwendung ist die Durchstechflasche zu schütteln und per Augenschein auf etwaige

 

Fremdpartikel und/oder physikalische Veränderungen zu untersuchen. Falls solche

 

Veränderungen (einschließlich Gummipartikel von den Stopfen) beobachtet werden, ist der

 

Impfstoff zu verwerfen.

 

7.

Jede Impfstoffdosis von 0,5 ml (ganze Dosis) oder 0,25 ml (halbe Dosis) wird mit einer Spritze

entsorgen.

zugelassen

 

zur Injektion entnommen und intramuskulär verabreicht.

 

8.

Nach dem Vermischen muss der Impfstoff innerhalb von 24 Stunden verwendet werden. Der

 

vermischte Impfstoff kann entweder im Kühlschrank (2°C - 8°C) oder bei Raumtemperatur

 

nicht über 25°C gelagert werden. Falls der vermischte Impfstoff im Kühlschrank gelagert wird,

 

sollte er vor der Anwendung Raumtemperatur erreicht haben.

Nicht verwendeter Impfstoff oder Abfallmaterial ist entsprechend der nationalen Anforderungen zu

7.

INHABER DER ZULASSUNG

nicht

länger

 

GlaxoSmithKline Biologicals s.a.

 

 

 

Rue de l’Institut 89

 

 

B-1330 Rixensart, Belgien

 

 

8.

Arzneimittel

 

 

ZULASSUNGSNUMMER(N)

 

 

EU/1/10/624/001

9.DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 23/03/2010

10.STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.

Kommentare

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
  • Hilfe
  • Get it on Google Play
  • Über
  • Info on site by:

  • Presented by RXed.eu

  • 27558

    gelistete, verschreibungspflichtige Arzneimittel